Peerarbeit im Fokus des Aktionsbündnisses Stiftungen für Menschen mit Behinderung

Das Aktionsbündnis Stiftungen für Menschen mit Behinderung hat sich getroffen, um Erfahrungen aus der Peer-Arbeit auszutauschen (Film des Treffens). Im Mittelpunkt standen drei eindrucksvolle Praxisbeispiele: Peer-Arbeit im AMSEL e.V., beim Demenz-Support Stuttgart und bei der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V.

Das Besondere an Peer-Arbeit ist, dass sich Personen mit ähnlichen Herausforderungen gegenseitig begleiten, beraten und unterstützen. Der Austausch findet auf Augenhöhe statt, denn Peer-Berater*innen wissen aus eigener Erfahrung, was es heißt, mit einer Behinderung zu leben, Herausforderungen zu bewältigen und neue Perspektiven zu entwickeln. Genau diese Nähe schafft Vertrauen und macht Peer-Arbeit so wirksam.

Die Beispiele aus dem Arbeitskreis haben gezeigt, wie wirkungsvoll Peer-Arbeit sein kann: Menschen mit Querschnittslähmung unterstützen andere beim Umgang mit einem veränderten Alltag, Menschen mit Down-Syndrom und Demenz helfen sich gegenseitig, und Menschen mit MS teilen Erfahrungen im Leben mit einer chronischen Erkrankung.

Der Austausch im Arbeitskreis hat deutlich gemacht, wie vielfältig Peer-Arbeit ist – und wie wichtig es ist, diese Ansätze weiter zu stärken, zu vernetzen und nachhaltig zu fördern.

Vielen Dank an alle Beteiligten für den offenen Austausch und die wertvollen Impulse!